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Disulfidbrücken

pH Plex vs. Olaplex vs. K18: Der große chemische Vergleich – und warum pH Plex 2026 die Nase vorn hat

Mai 27, 2026

Hier ist die erweiterte Fassung mit deutlich ausführlicheren Abschnitten zu Olaplex und K18 – inklusive Wirkstoffchemie, Mechanismus, INCI-Profil und Einordnung gegenüber pH Plex. Die Abgrenzung von pH Plex bleibt unverändert: kein hydrolysiertes Keratin, keine Peptide, keine freien Aminosäuren, kein Succinat.

pH Plex vs. Olaplex vs. K18: Der große chemische Vergleich 2026

Drei Marken, drei grundverschiedene chemische Welten: pH Plex arbeitet mit einer Alpha-Hydroxysäure (Sodium Malate), Olaplex mit einem synthetischen Maleat-Diester zur Disulfidbrücken-Reparatur und K18 mit einem biotechnologisch hergestellten Oligopeptid. Der Vergleich zeigt, warum pH Plex 2026 nicht „eines von vielen Plex-Produkten“ ist, sondern eine eigenständige Stoffklasse.

pH Plex – Malic-Acid-Komplex ohne Protein und ohne Succinat

Der Wirkstoff in pH Plex ist Sodium Malate (Natriumsalz der Äpfelsäure), eine natürliche Alpha-Hydroxysäure aus dem Krebszyklus aller Lebewesen. Die Reparaturwirkung beruht nicht auf dem Auffüllen mit Fremdproteinen, sondern auf einer pH-gesteuerten Wechselwirkung zwischen Carboxylgruppen und den 21 körpereigenen Aminosäuren des Haares.

Wichtig zur Klarstellung gegenüber den Wettbewerbern:

  • pH Plex enthält kein hydrolysiertes Keratin, keine hydrolysierten Weizenproteine und keine freien Aminosäuren oder Peptide – im Gegensatz zu K18.
  • pH Plex enthält kein Succinat (Bernsteinsäuresalz); der einzige Carbonsäurebaustein ist Malat, ergänzt durch Citric Acid und Lactic Acid in untergeordneter Funktion.
  • pH Plex enthält kein Bis-Aminopropyl Diglycol Dimaleate (den Olaplex-Wirkstoff) und keine Maleat-Diester-Chemie.

Olaplex – Disulfidbrücken-Reparatur über einen Maleat-Diester

Wirkstoff und Molekül

Olaplex basiert in allen Produkten der Linie auf einem einzigen patentierten Aktivstoff: Bis-Aminopropyl Diglycol Dimaleate mit der Summenformel C₁₄H₂₈N₂O₇. Chemisch handelt es sich um einen Diester der Maleinsäure (cis-Butendisäure) mit einem Diglycol-Diamin-Linker – also bewusst Maleat, nicht Malat (pH Plex) und nicht Succinat.

Wirkmechanismus

Das Molekül trägt zwei reaktive α,β-ungesättigte Carbonyl-Gruppen, die als Michael-Akzeptoren freie Thiol-Gruppen (-SH) im Cortex chemisch verknüpfen. Dadurch werden gebrochene Disulfidbrücken (S–S) zwischen Cysteinresten überbrückt; das Haar gewinnt mechanische Festigkeit zurück. Olaplex repariert also nicht durch Auffüllen, sondern durch eine kovalente Re-Vernetzung der Keratinketten.

INCI-Profil (Beispiel No. 3 Hair Perfector, 2026)

Die aktuelle 525-ml-Salonware ist mit der Originalrezeptur deckungsgleich – 2026 wurde nichts neu formuliert. Typische Inhaltsstoffe:

  • Aktivstoff: Bis-Aminopropyl Diglycol Dimaleate
  • Konditionierungsbasis: Cetearyl Alcohol, Behentrimonium Methosulfate, Cetyl Alcohol, Cetrimonium Methosulfate, Cetrimonium Chloride, Quaternium-91, Polyquaternium-37pro-duo+1
  • Pflege & Antioxidantien: Panthenol, Glycerin, Aloe Barbadensis, Jojoba Seed Oil, Süßmandelöl, Tocopheryl Acetate, Ascorbic Acid, Phytantriol
  • Konservierer/Chelatoren: Phenoxyethanol, Sodium Benzoate, Potassium Sorbate, Tetrasodium EDTA, Etidronic Acid
  • Duft: Fragrance, Butylphenyl Methylpropional, Benzyl Benzoate

Einordnung

Olaplex ist chemisch das älteste und bekannteste Bond-Building-System, aber auch das einzige, das mit einem synthetischen Maleat-Diester arbeitet. Es repariert ausschließlich Disulfidbrücken – nicht Wasserstoffbrücken oder Salzbindungen, die pH Plex über die pH-Steuerung adressiert.

K18 – Biomimetische Reparatur über ein Oligopeptid

Wirkstoff und Molekül

K18 nutzt das patentierte K18Peptide™, INCI-Bezeichnung sh-Oligopeptide-78, ein biotechnologisch (rekombinant in Hefe oder E. coli; daher das Präfix „sh“ = synthetic-human) hergestelltes kurzkettiges Peptid. Es handelt sich also explizit um ein Peptid auf Aminosäure-Basis – das genaue Gegenteil des pH-Plex-Konzepts.

Wirkmechanismus

Aufgrund seiner geringen Größe und seines isoelektrischen Punktes soll das sh-Oligopeptide-78 in den Cortex eindringen und sich biomimetisch in defekte Bereiche der Keratinkette einlagern – sowohl in Disulfid- als auch in ionische Bindungsstellen. Begleitet wird die Wirkung von hydrolysiertem Weizenprotein und hydrolysierter Weizenstärke, die zusätzlich Filmbildung und Feuchtigkeitsbindung übernehmen.

INCI-Profil (Leave-In Molecular Repair Hair Mask)

Repräsentative Vollrezeptur laut Hersteller und Notino:notino+1

  • Trägersystem: Water, Alcohol Denat., Propylene Glycol, Cetearyl Alcohol, Dicaprylyl Ether, Cetyl Esters
  • Konditionierer/Emulgator: Behentrimonium Chloride, Polysorbate 20
  • Aktivstoffe: sh-Oligopeptide-78 (K18Peptide™), Hydrolyzed Wheat Protein, Hydrolyzed Wheat Starch
  • Pflege/Antioxidans: Tocopherol
  • Konservierer/pH: Phenoxyethanol, Potassium Sorbate, Citric Acid, Isopropyl Alcohol
  • Duft/Allergene: Fragrance, Geraniol, Linalool, Hexyl Cinnamal, Benzyl Alcohol

Einordnung

K18 ist proteinbasiert und proteinabhängig: Ohne Peptid und ohne hydrolysierte Weizenproteine funktioniert das System nicht. Genau das macht es anfällig für Überproteinierung – ein Risiko, das pH Plex strukturell vermeidet, weil es keinerlei Proteinhydrolysate oder Peptide enthält.

Direktvergleich der Wirkstoffchemie 2026

KriteriumpH PlexOlaplexK18
KriteriumpH PlexOlaplexK18
AktivstoffSodium Malate (Apfelsäure-Salz, AHA)Bis-Aminopropyl Diglycol Dimaleate (C₁₄H₂₈N₂O₇)sh-Oligopeptide-78 (K18Peptide™)
StoffklasseAlpha-Hydroxysäure / Carbonsäure-SalzMaleinsäure-Diester (Michael-Akzeptor)Rekombinantes Oligopeptid
WirkprinzippH-Steuerung, Bindung an alle 21 Aminosäuren des HaaresKovalente Re-Vernetzung gebrochener DisulfidbrückenBiomimetische Einlagerung ins Keratin-Gerüst
Hydrolysiertes Keratin / PeptideNein – nicht enthaltenNeinJa – sh-Oligopeptide-78 + Hydrolyzed Wheat Protein
Succinat (Bernsteinsäuresalz)Nein – nicht enthaltenNein (Maleat statt Succinat)Nein
pH-Konzeptgestuft (alkalisch in Schritt 1, sauer in Schritt 3)nicht pH-gestuft, einheitlichmild sauer, nicht pH-gestuft
Risiko Überproteinierungsehr gering, da proteinfreigering, kein freies Proteinerhöht bei Daueranwendung

Warum pH Plex 2026 die Nase vorn hat

Der entscheidende Punkt ist die chemische Eigenständigkeit: pH Plex repariert ohne Maleat-Diester (Olaplex), ohne Peptide (K18), ohne hydrolysiertes Keratin und ohne Succinat – allein über den pH-gesteuerten Malic-Acid-Komplex und die haareigenen Aminosäuren. Damit umgeht pH Plex sowohl die Reaktivitätsrisiken der Olaplex-Michael-Chemie als auch die Überproteinierungs-Risiken der K18-Peptidchemie und bleibt gleichzeitig deutlich preisgünstiger.

Fazit

Olaplex bleibt der Disulfid-Klassiker, K18 der Peptid-Spezialist – aber pH Plex vereint beide Wirkmechanismen in einer pH-optimierten Formulierung und gewinnt damit in der Kategorie Effizienz pro Anwendung und Euro den direkten Vergleich.

Haarbruch nach Blondierung: 7 Fehler – und warum pH Plex hilft

Mai 23, 2026

Blondierung ist die Königsdisziplin der Haarverwandlung – und gleichzeitig die größte Belastungsprobe für dein Haar. Wer schon einmal nach dem Föhnen kleine Härchen im Waschbecken gefunden oder beim Bürsten abgebrochene Spitzen entdeckt hat, kennt das Problem: Haarbruch. In diesem Artikel zeigen wir dir die 7 häufigsten Fehler beim Blondieren, erklären die chemischen Hintergründe und verraten dir, warum pH Plex dein Haar zuverlässig vor dem Bruch schützt.

Warum Blondierung Haarbruch verursacht

Beim Blondieren öffnen alkalische Wirkstoffe (meist Ammoniak) die Schuppenschicht, während Wasserstoffperoxid die Melaninpigmente oxidativ zerstört. Dabei werden auch die sogenannten Disulfidbrücken im Keratin aufgespalten – jene chemischen Verbindungen, die deinem Haar Festigkeit und Elastizität verleihen. Je mehr dieser Brücken zerstört werden, desto poröser, trockener und brüchiger wird das Haar. Genau hier setzt ein moderner Bond Builder wie pH Plex an.

Die 7 häufigsten Fehler nach dem Blondieren

1. Zu hohe Entwicklerkonzentration

Viele greifen zu 9% oder 12% Entwickler, obwohl 6% oft ausreichen würden. Höhere Konzentrationen bedeuten mehr aufgebrochene Disulfidbrücken – und damit massiven Haarbruch.

2. Zu lange Einwirkzeit

„Noch fünf Minuten länger für ein helleres Ergebnis“ ist ein Klassiker – und ein Garant für strapaziertes Haar. Halte dich strikt an die Herstellerangaben.

3. Blondieren auf bereits geschädigtem Haar

Wer ohne Pause nachblondiert, riskiert den vollständigen Strukturverlust. Das Haar braucht Regenerationsphasen mit gezielter Pflege.

4. Falsche Pflege nach der Behandlung

Standard-Shampoos können den pH-Wert nicht stabilisieren. Das Haar bleibt aufgequollen, die Schuppenschicht offen – die perfekte Voraussetzung für Bruch.

5. Hitze ohne Hitzeschutz

Föhn, Glätteisen und Lockenstab auf bereits geschwächtem Haar wirken wie ein Brandbeschleuniger für Spaltungen in der Haarstruktur.

6. Mechanische Belastung im nassen Zustand

Nasses, blondiertes Haar ist besonders empfindlich. Aggressives Bürsten oder Handtuchrubbeln führt zu sofortigem Haarbruch.

7. Verzicht auf einen Bond Builder

Der wohl größte Fehler: Blondieren ohne Bruchschutzsystem. Genau hier liefert pH Plex den entscheidenden Unterschied.

Warum pH Plex bei Haarbruch hilft

pH Plex ist ein professionelles Bond-Building-System, das gezielt die durch Blondierung beschädigten Disulfidbrücken im Haar wieder verbindet. Die Wirkstoffkombination dringt tief in den Haarschaft ein, stellt die innere Struktur wieder her und neutralisiert den pH-Wert nach der Behandlung.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Reduziert Haarbruch nachweislich während und nach der Blondierung
  • Stellt aufgebrochene Disulfidbrücken wieder her
  • Glättet die Schuppenschicht und sorgt für Glanz
  • Stabilisiert den pH-Wert des Haares
  • Kombinierbar mit jeder Blondierung und Coloration

So wendest du pH Plex richtig an

  1. pH Plex No. 1 direkt in die Blondiermischung geben – das Haar wird schon während des Aufhellens geschützt.
  2. pH Plex No. 2 nach dem Auswaschen der Blondierung als intensive Repair-Kur einwirken lassen.
  3. pH Plex No. 3 als wöchentliche Heimpflege verwenden, um die Haarstruktur langfristig zu stabilisieren.

Fazit: Blond ja – aber nicht ohne Schutz

Haarbruch nach der Blondierung ist kein Schicksal, sondern meist die Folge vermeidbarer Fehler. Wer auf die richtige Entwicklerstärke, schonende Einwirkzeiten und eine professionelle Nachpflege achtet, kann Schäden bereits stark reduzieren. Den entscheidenden Unterschied macht jedoch ein moderner Bond Builder: pH Plex schützt dein Haar dort, wo Blondierung am meisten zerstört – im Inneren der Haarstruktur.

👉 Jetzt pH Plex entdecken und blondiertes Haar nachhaltig stärken.

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