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epres Bond Repair vs. pH Plex – wie „clean“ ist die Minimal-Formel wirklich?

Mai 24, 2026

Bonding-Produkte versprechen, chemisch oder thermisch geschädigtes Haar von innen heraus zu reparieren. epres Bond Repair setzt dabei auf einen radikal minimalistischen Ansatz mit nur vier Inhaltsstoffen, während Systeme wie pH Plex auf komplexere, professionell ausgearbeitete Formulierungen setzen.
In diesem Artikel schauen wir uns die INCI-Liste von epres im Detail an, erklären mögliche Problempunkte und ordnen ein, für wen epres geeignet ist – und wann pH Plex die sinnvollere Alternative sein kann.


Was ist epres Bond Repair?

epres Bond Repair ist ein wasserfreies, sprühbares Treatment, das laut Hersteller geschädigte Haarbrücken reparieren und das Haar glatter und widerstandsfähiger machen soll.
Die Marke wirbt damit, dass die Rezeptur 100% vegan, biologisch abbaubar und frei von Parabenen, Sulfaten, Phthalaten, Duftstoffen und Konservierungsstoffen ist – ein klares „Clean Beauty“-Narrativ.

Besonders auffällig ist die extrem kurze INCI-Liste der epres Bond Repair Treatment Kits:

  • Diethylhexyl Maleate
  • Oleyl Alcohol
  • Alcohol Denat.
  • Stearamidopropyl Dimethylamine

Diese vier Inhaltsstoffe sollen dank der firmeneigenen Biodiffusion‑Technologie kontinuierlich im Haar wirken und so die Haarstruktur verbessern.


Die vier epres-Inhaltsstoffe im Detail

1. Diethylhexyl Maleate – glättender Emollient

Diethylhexyl Maleate ist ein lipophiler Ester, der als Emollient arbeitet und für ein weiches, glattes Haargefühl sowie Glanz sorgt.
Er wird in Haar- und Hautpflege eingesetzt, um die Oberfläche geschmeidiger wirken zu lassen und ein angenehmes Finish zu erzeugen, ohne schwer zu wirken.

In Patch-Tests zeigte Diethylhexyl Maleate kein relevantes Potenzial für primäre Hautreizungen, toxikologisch wird er in den genannten Quellen als unkritisch beschrieben.
Allerdings wird er teilweise mit einer höheren Komedogenitätsbewertung geführt, was für sehr zu Unreinheiten neigende Hautbereiche am Haaransatz theoretisch relevant sein kann.

2. Oleyl Alcohol – Fettalkohol mit kosmetischen Vor- und Nachteilen

Oleyl Alcohol ist ein Fettalkohol, der in Haarpflegeprodukten als Weichmacher, Lösungsmittel und Viskositätsregler dient.
Er verbessert die Verteilbarkeit und sorgt dafür, dass das Haar sich weicher und glatter anfühlt.

In INCI-Datenbanken wird Oleyl Alcohol als Emollient, Lösungsmittel und viskositätskontrollierender Stoff eingestuft, mit einer moderaten Irritationsbewertung und einer komedogenen Einstufung im höheren Bereich.
Für die Haarfaser ist das meist unproblematisch, bei sehr empfindlicher oder zu Akne neigender Haut an Stirn, Nacken oder Rücken kann es aber relevant werden, wenn leave-in-Produkte regelmäßig auf die Haut gelangen.

3. Alcohol Denat. – leicht, schnell, aber potenziell austrocknend

Alcohol Denat. (vergällter Alkohol) ist ein sehr häufig eingesetztes Lösungsmittel, das Formulierungen extrem leicht macht, rasch trocknen lässt und eine antimikrobielle, adstringierende Wirkung haben kann.
Genau diese Eigenschaften machen ihn für minimalistische, wasserfreie Sprays attraktiv – er löst die Wirkstoffe, verteilt sie fein im Haar und verfliegt schnell.

Problematisch: In vielen INCI-Analysen wird Alcohol Denat. als „icky“ bzw. kritisch bewertet, weil hohe Konzentrationen die Hautbarriere austrocknen, irritieren und langfristig Entzündungsprozesse begünstigen können.
Da Alcohol Denat. bei epres zu den nur vier Inhaltsstoffen gehört und relativ weit vorne steht, ist davon auszugehen, dass der Anteil in der Formel nicht vernachlässigbar ist – und damit das Austrocknungsrisiko für empfindliche Kopfhaut steigt.

4. Stearamidopropyl Dimethylamine – kationischer Konditionierer

Stearamidopropyl Dimethylamine ist ein kationischer Wirkstoff, der als konditionierender und emulgierender Bestandteil genutzt wird.
Er hilft, Emulsionen zu stabilisieren, wirkt leicht reinigend und sorgt dafür, dass das Haar besser kämmbar ist und weniger statisch aufgeladen wirkt.

In der Regel wird dieser Inhaltsstoff als relativ gut verträglich angesehen, kann aber – wie viele kationische Tenside – bei sehr empfindlicher Haut in Einzelfällen ebenfalls zu Irritationen führen.
Im Vergleich zu Alcohol Denat. steht er aus Irritationssicht jedoch deutlich weniger im Fokus.


Sind die epres-Inhaltsstoffe problematisch?

Aus Sicht vieler Haut- und Haarpflegeexperten fällt vor allem Alcohol Denat. als potenziell problematischer Inhaltsstoff ins Auge
Regelmäßiger Kontakt mit hochkonzentriertem vergälltem Alkohol kann die Kopfhaut austrocknen, die Barrierefunktion beeinträchtigen und damit Rötungen, Juckreiz oder Schuppen begünstigen – insbesondere bei bereits empfindlicher oder trockener Kopfhaut.

Weitere Kritikpunkte, die sich aus den INCI-Analysen ableiten lassen:

  • Oleyl Alcohol und Diethylhexyl Maleate:
    • Werden komedogenitätsseitig eher höher eingestuft, was bei stark zu Unreinheiten neigender Haut im Randbereich (Haaransatz, Rücken, Dekolleté) zu berücksichtigen ist.
  • Fehlen klassischer Pflegebegleiter:
    • Es fehlen hydratisierende oder beruhigende Komponenten wie Glycerin, Panthenol, Ceramide, Pflanzenöle oder Proteine, die die potenziell austrocknende Wirkung des Alkohols abfedern könnten.
  • Minimalismus mit Schattenseite:
    • „Nur vier Inhaltsstoffe“ klingt zwar clean und übersichtlich, nimmt der Formulierung aber auch den Spielraum, verschiedene Kopfhaut‑ und Haartypen gezielt zu adressieren und Pflege plus Schutz zu kombinieren.

Fazit: epres Bond Repair ist aus INCI-Sicht kein „Giftcocktail“, enthält aber mit Alcohol Denat. einen deutlich diskutierten Problemstoff und verlässt sich stark auf wenige emolliente und konditionierende Bestandteile ohne pflegende Begleitmatrix.


epres vs. pH Plex: Minimal-Formel gegen professionelle Wirkstoffkombination

Während epres Bond Repair eine wasserfreie, ultraminimalistische Formulierung mit vier INCI und deutlichem Alkohol-Fokus bietet, setzen Plex-Systeme wie pH Plex auf umfangreicher abgestimmte Wirkstoffkombinationen.
pH Plex wird im Färbe- und Blondierprozess eingesetzt, um das Haar genau in dem Moment zu schützen, in dem die größten Schäden entstehen – epres kommt dagegen als separate Vor‑ oder Nachbehandlung zum Einsatz und schützt nicht während des chemischen Angriffs.

Für die Positionierung von pH Plex lassen sich – je nach konkreter Rezeptur – mehrere Punkte herausarbeiten:

  • Schutz im chemischen Prozess
    • pH Plex wirkt direkt in Färbe- oder Blondiermischungen und reduziert Schädigung, während sie entsteht, statt nur nachträglich optisch zu glätten.
  • Mehrstufige Pflege und Reparatur
    • Die Formulierungen kombinieren in der Regel Bonding-Wirkstoffe mit zusätzlichen pflegenden Komponenten wie Feuchthaltemitteln, Lipiden oder Proteinen, um Haarstruktur und Haaroberfläche gleichzeitig zu adressieren.
  • pH-kontrollierte Systeme
    • Der Name pH Plex steht für kontrollierte pH-Werte, die optimal an chemische Behandlungen angepasst sind, was die Verträglichkeit für Haar und Kopfhaut zusätzlich verbessert.

Aus Verbrauchersicht bedeutet das: epres bietet eine extrem leichte, „reduzierte“ Lösung, während pH Plex eher als umfassendes, professionelles System für strapaziertes, chemisch behandeltes Haar positioniert ist.


Für wen eignet sich epres – und für wen eher pH Plex?

epres Bond Repair kann eine Option sein für Anwender, die:

  • ein sehr leichtes, nicht beschwerendes Spray suchen
  • keine empfindliche oder schnell austrocknende Kopfhaut haben
  • Bonding-Produkte vor allem als kosmetisches Add‑on zwischen den Wäschen nutzen

Weniger geeignet ist epres für Personen mit:

  • trockener, juckender oder sensibler Kopfhaut
  • stark porösem, intensiv chemisch behandeltem Haar, das viel Feuchtigkeit und Lipide benötigt
  • einer klaren Präferenz gegen vergällten Alkohol in Leave‑in‑Produkten

pH Plex lässt sich dagegen als Lösung für Anwender positionieren, die:

  • ihre Haare regelmäßig färben oder blondieren
  • aktive Schutzwirkung während des chemischen Prozesses wünschen
  • Wert auf eine ausgewogene, professionell formulierte Mischung aus Bonding- und Pflegewirkstoffen legen

Haarbruch nach Blondierung: 7 Fehler – und warum pH Plex hilft

Mai 23, 2026

Blondierung ist die Königsdisziplin der Haarverwandlung – und gleichzeitig die größte Belastungsprobe für dein Haar. Wer schon einmal nach dem Föhnen kleine Härchen im Waschbecken gefunden oder beim Bürsten abgebrochene Spitzen entdeckt hat, kennt das Problem: Haarbruch. In diesem Artikel zeigen wir dir die 7 häufigsten Fehler beim Blondieren, erklären die chemischen Hintergründe und verraten dir, warum pH Plex dein Haar zuverlässig vor dem Bruch schützt.

Warum Blondierung Haarbruch verursacht

Beim Blondieren öffnen alkalische Wirkstoffe (meist Ammoniak) die Schuppenschicht, während Wasserstoffperoxid die Melaninpigmente oxidativ zerstört. Dabei werden auch die sogenannten Disulfidbrücken im Keratin aufgespalten – jene chemischen Verbindungen, die deinem Haar Festigkeit und Elastizität verleihen. Je mehr dieser Brücken zerstört werden, desto poröser, trockener und brüchiger wird das Haar. Genau hier setzt ein moderner Bond Builder wie pH Plex an.

Die 7 häufigsten Fehler nach dem Blondieren

1. Zu hohe Entwicklerkonzentration

Viele greifen zu 9% oder 12% Entwickler, obwohl 6% oft ausreichen würden. Höhere Konzentrationen bedeuten mehr aufgebrochene Disulfidbrücken – und damit massiven Haarbruch.

2. Zu lange Einwirkzeit

„Noch fünf Minuten länger für ein helleres Ergebnis“ ist ein Klassiker – und ein Garant für strapaziertes Haar. Halte dich strikt an die Herstellerangaben.

3. Blondieren auf bereits geschädigtem Haar

Wer ohne Pause nachblondiert, riskiert den vollständigen Strukturverlust. Das Haar braucht Regenerationsphasen mit gezielter Pflege.

4. Falsche Pflege nach der Behandlung

Standard-Shampoos können den pH-Wert nicht stabilisieren. Das Haar bleibt aufgequollen, die Schuppenschicht offen – die perfekte Voraussetzung für Bruch.

5. Hitze ohne Hitzeschutz

Föhn, Glätteisen und Lockenstab auf bereits geschwächtem Haar wirken wie ein Brandbeschleuniger für Spaltungen in der Haarstruktur.

6. Mechanische Belastung im nassen Zustand

Nasses, blondiertes Haar ist besonders empfindlich. Aggressives Bürsten oder Handtuchrubbeln führt zu sofortigem Haarbruch.

7. Verzicht auf einen Bond Builder

Der wohl größte Fehler: Blondieren ohne Bruchschutzsystem. Genau hier liefert pH Plex den entscheidenden Unterschied.

Warum pH Plex bei Haarbruch hilft

pH Plex ist ein professionelles Bond-Building-System, das gezielt die durch Blondierung beschädigten Disulfidbrücken im Haar wieder verbindet. Die Wirkstoffkombination dringt tief in den Haarschaft ein, stellt die innere Struktur wieder her und neutralisiert den pH-Wert nach der Behandlung.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Reduziert Haarbruch nachweislich während und nach der Blondierung
  • Stellt aufgebrochene Disulfidbrücken wieder her
  • Glättet die Schuppenschicht und sorgt für Glanz
  • Stabilisiert den pH-Wert des Haares
  • Kombinierbar mit jeder Blondierung und Coloration

So wendest du pH Plex richtig an

  1. pH Plex No. 1 direkt in die Blondiermischung geben – das Haar wird schon während des Aufhellens geschützt.
  2. pH Plex No. 2 nach dem Auswaschen der Blondierung als intensive Repair-Kur einwirken lassen.
  3. pH Plex No. 3 als wöchentliche Heimpflege verwenden, um die Haarstruktur langfristig zu stabilisieren.

Fazit: Blond ja – aber nicht ohne Schutz

Haarbruch nach der Blondierung ist kein Schicksal, sondern meist die Folge vermeidbarer Fehler. Wer auf die richtige Entwicklerstärke, schonende Einwirkzeiten und eine professionelle Nachpflege achtet, kann Schäden bereits stark reduzieren. Den entscheidenden Unterschied macht jedoch ein moderner Bond Builder: pH Plex schützt dein Haar dort, wo Blondierung am meisten zerstört – im Inneren der Haarstruktur.

👉 Jetzt pH Plex entdecken und blondiertes Haar nachhaltig stärken.

Science explained in 60 Sekunden: Der chemische Prozess beim Bleichen – und wie pH Plex eingreift

Mai 16, 2026

Blondieren ist Chemie pur. In weniger als einer Minute verstehst du hier, was beim Bleichen wirklich in deinem Haar passiert – und warum ein Bond Builder wie pH Plex den Unterschied zwischen seidigem Platinblond und strohigem Haarbruch macht.

Die 60-Sekunden-Erklärung

Beim Bleichen dringen Wasserstoffperoxid (H2O2H2​O2​) und Persulfate in die Haarfaser ein, oxidieren die Melanin-Pigmente und zerstören dabei zwangsläufig auch die Disulfidbrücken (−S−S−−S−S−) im Keratin. Diese Brücken sind das „Stahlgerüst“ deines Haares. Werden sie gespalten, verliert das Haar Elastizität, Glanz und Reißfestigkeit. pH Plex greift genau hier ein: Der aktive Wirkstoff bindet die freien Schwefelgruppen wieder zusammen und stellt die strukturelle Integrität des Haares während des Bleichvorgangs wieder her.

Was beim Blondieren chemisch passiert

Der Bleichprozess läuft in drei chemischen Phasen ab:

  • Alkalisches Aufquellen: Ammoniak oder MEA hebt die Schuppenschicht an und öffnet den Cortex.
  • Oxidation der Melanine: H2O2H2​O2​ zerlegt Eu- und Phäomelanin in farblose Oxidationsprodukte.
  • Spaltung der Disulfidbrücken: Cystein-Bindungen werden zu Cysteinsäure oxidiert – ein irreversibler Schaden ohne Reparaturwirkstoff.

Das Ergebnis ohne Schutz: poröses, hygroskopisches, brüchiges Haar mit deutlich reduzierter Zugfestigkeit.

Wie pH Plex eingreift

pH Plex ist ein sogenannter Bond Builder – also ein Wirkstoffsystem, das gezielt Bindungen im Haar wiederherstellt. Im Gegensatz zu reinen Pflegeprodukten wirkt pH Plex auf molekularer Ebene:

  • Reaktive Wirkstoffmoleküle dringen mit der Bleichmischung in den Cortex ein.
  • Sie verbinden gespaltene Thiolgruppen (−SH−SH) zu neuen, stabilen Disulfidbrücken.
  • Sie puffern den pH-Wert und reduzieren oxidativen Stress an der Haarfaser.
  • Sie minimieren Proteinverlust und Feuchtigkeitsaustritt während der Einwirkzeit.

Warum das für Coloristen relevant ist

Für Salons bedeutet das: höhere Aufhellungsstufen in einem Arbeitsgang, weniger Reklamationen, mehr Spielraum bei sensiblem oder vorbehandeltem Haar. Für Endkundinnen heißt es schlicht: helleres Blond bei spürbar gesünderem Haar.

Fazit in einem Satz

Bleichen zerstört Disulfidbrücken – pH Plex baut sie in Echtzeit wieder auf.

Warum pH Plex bei coloriertem Haar so viele gute Rezensionen bekommt

Mai 1, 2026

Coloriertes Haar ist empfindlich – und genau hier setzt pH Plex an. Eine Auswertung von über 5.000 Amazon-Rezensionen zeigt: Das patentierte System erhält überwiegend positive Bewertungen, weil es Haarbruch nachweislich reduziert, Glanz bewahrt und die Farbintensität verlängert. Im Folgenden erfahren Sie, warum pH Plex bei coloriertem Haar so konstant überzeugt – und worauf es bei der Anwendung wirklich ankommt.

Der pH-Wert macht den Unterschied

Der entscheidende Grund für die vielen guten Rezensionen liegt im Namen selbst: pH Plex ist nach eigenen Angaben das weltweit einzige patentierte Plex-System, dessen Schritt 1 exakt auf einen pH-Wert von 9,0 eingestellt ist – identisch mit dem pH-Wert gängiger Blondierungen und Colorationen. Klassische Plex-Produkte arbeiten dagegen bei pH 3–4, was den Farbprozess nach unten verschieben und zu verlängerten Einwirkzeiten, ungleichmäßigen Farbergebnissen oder schwächerer Aufhellung führen kann. Für Anwenderinnen bedeutet das: keine Farbverschiebung, keine Überdosierungsgefahr und ein deutlich planbareres Colorationsergebnis.

Äpfelsäure als natürlicher Wirkstoff

Der zentrale Wirkstoff von pH Plex ist hochkonzentrierte Äpfelsäure (Sodium Malate), eine natürliche Alpha-Hydroxysäure, die in allen Lebensformen – von Äpfeln bis zum Menschen – vorkommt. Diese Äpfelsäure bindet an alle 21 Aminosäuren des Haarproteins und baut ein stabilisierendes Netzwerk im Haarinneren auf, vergleichbar mit einem „Reißverschluss-Effekt“ im Kortex. Genau dieser Mechanismus reduziert Haarbruch, verbessert Elastizität und Glanz und verlängert die Farbintensität – Aspekte, die in den Rezensionen immer wieder gelobt werden.

Was Käuferinnen in den Rezensionen hervorheben

Die Analyse der Amazon-Bewertungen zeigt ein klares Muster positiver Rückmeldungen:

  • Spürbar glatteres, besser kämmbares Haar nach Blondierungen und Colorationen
  • Deutlich weniger Haarbruch, selbst bei mehrfach gebleichtem Haar
  • „Überraschend starker“ Effekt bei stark vorgeschädigtem Haar
  • Weniger Kopfhautreizungen während der chemischen Behandlung
  • Einfache Integration in die bestehende Färberoutine

Eine typische Stimme fasst es zusammen: Nutzerin Isolde B. berichtet von einem strahlenden Platinblond nur zwei Wochen nach der letzten Bleichung – ohne den sonst üblichen Haarbruch und ohne gereizte Kopfhaut.

Besonders überzeugend bei strapaziertem, coloriertem Haar

pH Plex schneidet vor allem bei Anwenderinnen mit regelmäßigen Blondierungen, stark strapazierten Haaren oder empfindlicher Kopfhaut überdurchschnittlich gut ab. Das Produkt ist für coloriertes, blondiertes und strapaziertes Haar konzipiert, parabenfrei, ammoniakfrei, glutenfrei, vegan und parfümfrei – Eigenschaften, die gerade empfindliche Anwenderinnen in ihren Rezensionen positiv hervorheben. Laut Dr. Flohr verbringen Kundinnen mit pH Plex teilweise nur die Hälfte der Zeit im Friseurstuhl im Vergleich zu klassischen Plex-Produkten – ein weiterer Faktor, der zur Zufriedenheit beiträgt.

pH Plex im Vergleich zu klassischen Plex-Systemen

KriteriumKlassische Plex-ProduktepH Plex
pH-Wert Schritt 1ca. 3–4 (sauer)9,0 (abgestimmt auf Coloration)
BindungBegrenzt auf einzelne BrückenAn alle 21 Aminosäuren
WirkstoffVariiert, oft synthetischÄpfelsäure, naturidentisch
Risiko FarbverschiebungMöglich durch pH-AbfallKeine, da pH-identisch
EinwirkzeitTeilweise verlängertBis zu 50% kürzer

Warum die Rezensionen so konsistent ausfallen

Solche Ergebnisse sind kein Zufall – sie entstehen, weil pH Plex die Haarstruktur gezielt stärkt und nicht nur kurzfristig überdeckt. Die Kombination aus naturidentischer Äpfelsäure, patentiertem pH-Ausgleich und der Bindung an alle 21 Aminosäuren liefert reproduzierbare Resultate: weniger Haarbruch, anhaltender Glanz, verbesserte Kämmbarkeit und eine gleichmäßigere Farbaufnahme. Kritische Stimmen betreffen laut Analyse meist feines Haar bei Überdosierung oder falsche Erwartungshaltungen – also kein systematisches Produktproblem.

Fazit für coloriertes Haar

Wer regelmäßig coloriert oder blondiert, findet in pH Plex ein vollständiges Schutz-, Reparatur- und Stabilisierungs-System, das direkt in den chemischen Prozess eingreift und das Haar nachhaltig gesünder hinterlässt. Die konstant hohen Bewertungen erklären sich letztlich aus einem einfachen Prinzip: Das Produkt hält, was es verspricht – und das bei einer Zielgruppe, die besonders hohe Ansprüche an Farbergebnis und Haarqualität stellt.

Notfall-Reparatur: Was tun, wenn das Haar nach einer missglückten Blondierung kaputt ist?

April 26, 2026

Sie haben sich auf strahlendes Platinblond gefreut — und stattdessen liegen büschelweise Haare im Waschbecken, die Längen fühlen sich an wie nasse Watte und die Spitzen brechen schon beim Kämmen. Eine missglückte Blondierung ist einer der häufigsten Notfälle in der Haarpflege, und sie passiert nicht nur Heimanwendern: Auch im Salon kann eine zu lange Einwirkzeit, falsche Oxidationsstärke oder unbedachte Vorbehandlung das Haar in wenigen Minuten an die Belastungsgrenze bringen.

Die gute Nachricht: Auch wenn Sie verlorene Disulfidbrücken nicht zu 100 % „zurückkleben“ können — eine konsequente Notfall-Reparatur stoppt den Bruch, gibt dem Haar Stabilität zurück und verhindert, dass aus einem schlechten Tag ein Radikalschnitt wird. Dieser Guide zeigt Ihnen, was in den ersten 48 Stunden zählt, wie der 4-Wochen-Aufbauplan aussieht und welche Inhaltsstoffe wirklich helfen.

Was bei einer Blondierung im Haar passiert

Um Schäden gezielt zu reparieren, hilft es zu verstehen, was die Blondierung anrichtet. Blondiermittel arbeiten hochalkalisch bei einem pH-Wert von 9 bis 12, während Haar und Kopfhaut natürlicherweise leicht sauer bei pH 4,5–5,5 liegen.

In diesem alkalischen Milieu passieren drei Dinge gleichzeitig:

  • Die Schuppenschicht (Cuticula) öffnet sich — das Haar wird porös und verliert Feuchtigkeit.
  • Melanin wird oxidativ aufgelöst — die Farbe verschwindet, gleichzeitig werden Proteine angegriffen.
  • Disulfidbrücken brechen auf — genau diese Querverbindungen geben dem Haar mechanische Stabilität. Eine peer-reviewte Studie von Breakspear, Nöcker und Popescu (2024) im International Journal of Cosmetic Science zeigt: Im nassen Zustand korreliert die mechanische Steifigkeit des Haares fast perfekt (r² = 0,97) mit dem Anteil intakter Disulfidbrücken.

Eine „missglückte“ Blondierung bedeutet meist: zu viel Alkalität, zu lange, zu oft — die Folge sind sichtbarer Haarbruch, Gummi-Effekt im nassen Zustand und stumpfe, raue Längen.

Phase 1 – Soforthilfe in den ersten 48 Stunden

In den ersten zwei Tagen geht es nicht um Schönheit, sondern um Schadensbegrenzung. Jeder weitere Stress beschleunigt den Bruch.

1. Keine weitere Chemie. Wirklich keine.

Die häufigste Eskalation entsteht durch Selbstkorrekturen: noch ein Toner, eine Drogerie-Tönung „zum Ausgleichen“ oder eine zweite Aufhellung. Das ist in dieser Phase fast immer der falsche Weg. Warten Sie mindestens vier Wochen, bevor Sie überhaupt wieder über chemische Services nachdenken.

2. Mechanische Belastung minimieren

  • Nass kämmen nur mit grobzinkigem Kamm oder Wet-Brush, immer von den Spitzen zu den Längen.
  • Statt Frottee-Handtuch ein Mikrofaser-Tuch verwenden und das Haar nur drücken, nicht rubbeln.
  • Zopfgummis durch Spiral-Haargummis aus Silikon oder Seidenbänder ersetzen.
  • Nachts auf Seidenkissenbezug schlafen oder einen lockeren Zopf flechten.

3. Hitze auf das Minimum reduzieren

Glätteisen, Lockenstab und heißes Föhnen sind in den ersten 14 Tagen tabu. Wenn Föhnen nötig ist: kalte oder lauwarme Stufe, immer mit Hitzeschutz und mit Abstand von 20 cm.

4. Erste Bond-Repair-Behandlung

Der wichtigste aktive Schritt: eine Bond-Repair-Kur mit einem System, das gebrochene Querverbindungen im Haarprotein adressiert. Hier kommt pH Plex Schritt 2 (Repair) ins Spiel. Anders als klassische Plex-Produkte bindet die patentierte Äpfelsäure-Komplex-Formel an alle 21 Aminosäuren des Keratins — nicht nur an Cystein/Disulfidbrücken.

Anwendung in der Akutphase:

  1. Haar mit einem milden, sulfatfreien Shampoo waschen, handtuchtrocken drücken.
  2. Eine großzügige Menge pH Plex Schritt 2 in die Längen und Spitzen einarbeiten.
  3. Mit grobzinkigem Kamm gleichmäßig verteilen.
  4. 5–10 Minuten einwirken lassen — bei sehr starkem Bruch ruhig die volle Zeit nutzen.
  5. Mit lauwarmem Wasser ausspülen, danach normal pflegen.

Schritt 2 bringt den pH-Wert nach der alkalischen Blondierung zurück in den optimalen leicht sauren Bereich (pH ~5,0), wodurch sich die Schuppenschicht schließt, Feuchtigkeit eingeschlossen wird und Glanz zurückkehrt.

Phase 2 – Der 4-Wochen-Aufbauplan

Nach der Akutphase beginnt der eigentliche Wiederaufbau. Hier wechseln sich Protein- und Feuchtigkeitskuren ab — ein Prinzip, das Friseure seit Jahrzehnten anwenden, weil ausschließlich Protein das Haar spröde macht und ausschließlich Feuchtigkeit es kraftlos.

Wöchentliche Routine

TagMaßnahmeZiel
Mo / DoSulfatfreies Reparatur-Shampoo, Conditioner, Leave-in mit HitzeschutzSanfte Reinigung & Detangling
MittwochpH Plex Schritt 3 (Stabilize) als Intensivkur, walnussgroße Menge, 5–10 Min.Bond-Repair & pH-Stabilisierung
SamstagFeuchtigkeitsmaske (z. B. mit Hyaluron, Panthenol, Sheabutter)Hydration & Geschmeidigkeit
Täglich1–2 Tropfen leichtes Pflanzenöl (Argan, Marula) in die SpitzenSchutz & Glanz

Die wöchentliche Anwendung von pH Plex Schritt 3 ist entscheidend für den Langzeiterfolg — und genau der Schritt, der von Heimanwendern am häufigsten vergessen wird.

Pre-Wash-Öl als Geheimwaffe

Eine Arganöl- oder Kokosöl-Vorbehandlung vor jeder Wäsche bringt zusätzlichen Puffer: 10–15 Minuten vor dem Shampoo das Öl ins trockene Haar einarbeiten. Das verhindert, dass beim Waschen weitere Feuchtigkeit aus der angegriffenen Faser gespült wird.

Was den Unterschied macht: pH-Management

Der entscheidende Unterschied zwischen einem soliden Reparaturplan und einem mittelmäßigen ist das aktive pH-Management. Klassische Plex-Produkte sind sauer formuliert, was zwar im Anschluss an die Blondierung sinnvoll ist, aber beim Schutz während einer chemischen Behandlung zu Farbverschiebungen und verlängerten Einwirkzeiten führen kann. pH Plex steuert den pH-Wert in jeder Phase aktiv: pH 9,0 für die Schutzphase (Schritt 1), pH 5,0 für Reparatur (Schritt 2) und Stabilisierung (Schritt 3).

Was Sie unbedingt vermeiden sollten

Ein paar Dinge, die nach einer missglückten Blondierung den Schaden vergrößern statt verkleinern:

  • Silikonhaltige Leave-ins als Dauerlösung: Sie kaschieren kurzfristig, trocknen aber langfristig aus.
  • Heißes Wasser: Spült Pflegestoffe schneller aus und reizt die Kopfhaut.
  • Hochsteckfrisuren mit engen Gummis an der Bruchkante.
  • Trocken bürsten vor dem Conditioner — Knoten reißen das Haar dann an der schwächsten Stelle.
  • Hausmittel als Hauptstrategie: Apfelessig-Spülungen oder Eigelb-Kuren können ergänzend helfen, ersetzen aber keine Bond-Repair-Behandlung. Sobald Disulfidbrücken gebrochen sind, gibt es keinen Küchen-Trick, der sie wieder verbindet.

Wann der Friseur Pflicht ist

Es gibt Situationen, in denen Heim-Reparatur an ihre Grenzen kommt. Vereinbaren Sie zeitnah einen Termin, wenn:

  • ganze Strähnen beim Kämmen abbrechen oder das Haar im nassen Zustand wie Gummi reißt,
  • die Kopfhaut gerötet, schmerzhaft oder verbrannt ist,
  • die Längen sich filzig-ledern anfühlen (Hinweis auf strukturellen Kollaps),
  • nach 2–3 Wochen konsequenter Pflege keine Verbesserung sichtbar ist,
  • Sie über einen „Big Chop“ oder eine Color Correction nachdenken — beides gehört in Profi-Hände.

Ein erfahrener Colorist kann mit einer Salon-Intensivbehandlung (z. B. pH Plex Schritt 2 in der Profi-Dosierung) sowie gezielten Mikro-Trims oft retten, was zu Hause aussichtslos wirkt.

Realistische Erwartungen

Eines vorab: Haar ist totes Material. Was die Faser an Substanz verloren hat, wächst nicht zurück — es muss herauswachsen. Eine ehrliche Notfall-Reparatur erreicht zwei Ziele:

  1. Bruch stoppen und das Haar mechanisch stabilisieren, damit der Schaden nicht weiterläuft.
  2. Optik und Griff so weit verbessern, dass die geschädigten Längen tragbar werden, bis sie herausgeschnitten oder durchwachsen sind.

Mit konsequenter Pflege sehen Sie meist nach 2–3 Wochen den ersten Unterschied — weniger Bruch beim Kämmen, mehr Glanz, besser definierter Fall. Bis das Haar sich „wieder normal“ anfühlt, vergehen je nach Schadensgrad 6–12 Wochen.

FAQ – Schnelle Antworten zur Notfall-Reparatur

Wie schnell sollte ich nach einer missglückten Blondierung reagieren?
Ideal innerhalb von 24 Stunden. Die erste Bond-Repair-Behandlung am gleichen Tag der Blondierung verhindert, dass aufgesprungene Disulfidbrücken sich weiter destabilisieren.

Reicht eine Haarmaske aus dem Drogeriemarkt?
Klassische Pflegemasken liefern Feuchtigkeit und Glanz, reparieren aber keine Bindungen im Haarinneren. Für echten Wiederaufbau brauchen Sie ein Bond-Repair-System, das auf Aminosäure-Ebene wirkt — etwa pH Plex auf Basis des patentierten Äpfelsäure-Komplexes.

Kann ich pH Plex Schritt 3 zu Hause selbst anwenden?
Ja. Schritt 3 ist explizit für die wöchentliche Heimpflege entwickelt. Eine walnussgroße Menge ins handtuchtrockene Haar einarbeiten, 5–10 Minuten einwirken lassen, ausspülen.

Wie oft darf ich Bond-Repair anwenden?
Im Akutfall in den ersten zwei Wochen 2–3 Mal pro Woche, danach wöchentlich als Erhaltung. Bond-Repair-Produkte können nicht „überdosiert“ werden, im Gegensatz zu reinen Proteinkuren.

Wann darf ich wieder färben oder tönen?
Frühestens nach 4–6 Wochen und nur, wenn der Bruch komplett gestoppt ist. Bei der nächsten Behandlung pH Plex Schritt 1 direkt in die Farb- oder Blondiermischung integrieren — so wird die Faser während des Prozesses geschützt.

Hilft Haare-schneiden wirklich beim Reparieren?
Schneiden repariert nichts, entfernt aber die zerstörten Spitzen. Wenn die letzten 2–3 cm bereits zerfasert sind, ist ein Mikro-Trim die schnellste Verbesserung — der Rest wächst danach gesünder weiter.

Fazit: Geduld + System schlagen Panik

Eine missglückte Blondierung fühlt sich katastrophal an, ist aber in den allermeisten Fällen kein Fall für die Schere, sondern für ein konsequentes Reparatur-System. Drei Prinzipien retten den Großteil aller Notfälle:

  1. Akutphase respektieren: keine weitere Chemie, minimaler mechanischer Stress, keine Hitze.
  2. Bond-Repair statt Symptom-Pflege: Ein System wie pH Plex, das pH-Wert und Aminosäure-Bindung aktiv steuert, adressiert die Ursache.
  3. Vier Wochen durchhalten: Routine schlägt Einzelaktion.

Wenn Sie diese Schritte umsetzen, werden Sie überrascht sein, wie viel Substanz sich zurückholen lässt — und wie viel ruhiger sich die nächste Aufhellung planen lässt, wenn das Haar von Anfang an geschützt mitarbeitet.

Reparatur von Schäden dauerhaft – Schritt-für-Schritt-Anleitungen für den Salon-Alltag – unter Verwendung von pH-Plex

März 18, 2026

Ein dauerhafter Reparatur-Effekt im Haar gelingt nur, wenn du die inneren Strukturen gezielt stärkst und stabilisierst – genau hier setzt pH-Plex mit einem speziellen Aminosäure‑Bindungsmechanismus an.

Wie Haarschäden wirklich entstehen

  • Menschliches Haar besteht aus Keratinfasern, die über Disulfidbrücken und andere Verbindungen zusammengehalten werden und so für Stärke und Elastizität sorgen.
  • Chemische Behandlungen (Farbe, Blondierung, Dauerwelle), Hitze und Umweltstress brechen diese Verbindungen, die Cuticula klappt auf, das Haar wird porös, matt und brüchig.
  • Klassische Pflege arbeitet überwiegend an der Oberfläche (Conditioner, Öle) und kann die innere Proteinstruktur nur begrenzt regenerieren.

Wirkmechanismus von pH-Plex

  • pH Plex bindet an alle 21 Aminosäuren, aus denen das Haarprotein besteht, und stärkt so die Proteinstruktur des Haares von innen heraus.
  • Kernwirkstoff ist hochkonzentrierte Äpfelsäure (Malic Acid), eine Alpha‑Hydroxysäure, die im System als Schutzschild gegen weitere Haarschädigung fungiert.
  • Der pH‑Wert ist auf etwa 9 eingestellt und passt sich damit an den pH‑Wert von Colorationen/Blondierungen an, sodass der Wirkstoff während chemischer Prozesse optimal an Haar und Farbe anlagern kann.

Das pH-Plex-System im Überblick

  • Das System arbeitet in drei Schritten: Protect (Schritt 1 während der chemischen Behandlung), Repair (Schritt 2 als intensive Maske im Salon) und Stabilize (Schritt 3 als Heimpflege).
  • Besonders effektiv ist pH Plex bei gefärbtem und blondiertem Haar, es eignet sich aber grundsätzlich für jeden Haartyp und -zustand.

Kurz zusammengefasst

  • Schritt 1: Schutz während Farbe/Blondierung.
  • Schritt 2: Tiefenreparatur nach dem Ausspülen im Salon.
  • Schritt 3: Wöchentliche Stabilisierung für zu Hause.

Schritt-für-Schritt im Salon-Alltag: Färben/Blondieren mit pH-Plex

1. Analyse und Beratung

  • Haarzustand (Bruch, Elastizität, Porosität), Vorbehandlungen und gewünschtes Farbergebnis beurteilen.
  • Dem Gast erklären, dass pH Plex die Haarstruktur im Inneren stärkt und so Haarbruch reduziert und Glanz sowie Geschmeidigkeit verbessert.

2. Vorbereitung der chemischen Mischung (pH-Plex Schritt 1 – Protect)

  • Farbe oder Blondierung wie gewohnt anmischen.
  • Die empfohlene Menge pH-Plex Schritt 1 gemäß Herstellerkarte in die Mischung geben (Dosierung nach Produktblatt, z. B. Mischkarte/Anwendungskarte im Salon).
  • Masse homogen verrühren, damit sich der Wirkstoff gleichmäßig verteilt.

3. Auftrag auf das Haar

  • Produkt zügig und sauber in dünnen Partien auftragen, besonders geschädigte Längen/Spitzen sorgfältig sättigen.
  • Einwirkzeit entsprechend der Färbe‑/Blondierempfehlung einhalten; pH Plex arbeitet parallel zum chemischen Prozess im Haar.

4. Ausspülen und Zwischenschritt

  • Farbe/Blondierung gründlich mit lauwarmem Wasser ausspülen, bis das Wasser klar ist.
  • Überschuss vorsichtig ausdrücken, das Haar bleibt feucht für Schritt 2.

Schritt-für-Schritt: Intensiv-Reparatur im Salon (pH-Plex Schritt 2 – Repair)

1. Vorbereitung

  • Haar mit einem milden Shampoo reinigen, überschüssiges Wasser mit einem Handtuch ausdrücken, bis es handtuchtrocken ist.

2. Auftrag von Schritt 2

  • pH-Plex Schritt 2 gleichmäßig in Längen und Spitzen einarbeiten, bei sehr geschädigten Zonen etwas mehr Produkt verwenden.
  • Mit einem grobzinkigen Kamm durchkämmen, um die Verteilung zu optimieren.

3. Einwirkzeit

  • 5–10 Minuten einwirken lassen, damit der Wirkstoff tief in die Haarfaser eindringen kann.
  • Optional unter Wärme (Haube/Climazon) arbeiten, um die Penetration zu unterstützen.

4. Ausspülen und Abschluss

  • Schritt 2: mit lauwarmem Wasser gründlich ausspülen.
  • Anschließend wie gewohnt Conditioner oder Maske passend zum Haartyp einsetzen und das Haar stylen.

Schritt-für-Schritt: Langfristige Stabilisierung (pH Plex Schritt 3 – Stabilize)

1. Empfehlung für zu Hause

  • pH Plex Schritt 3 als wöchentliche Intensivkur auf feuchtem, handtuchtrockenem Haar anwenden.
  • Eine walnussgroße Menge (nach Haarlänge variieren) in Längen und Spitzen verteilen.

2. Einwirkzeit und Anwendung

  • 5–10 Minuten einwirken lassen, um die Haarstruktur zu stabilisieren und das Ergebnis der Salonbehandlung zu verlängern.
  • Sorgfältig ausspülen; bei sehr feinem Haar kann im Anschluss leicht shampooniert oder ein sehr leichter Conditioner verwendet werden.

3. Ideal für:

  • Stark strapaziertes, blondiertes oder häufig coloriertes Haar, um Haarbruch vorzubeugen.
  • Kund:innen, die zwischen Salonbesuchen eine einfache, aber wirksame Routine zur Erhaltung der Resultate möchten.
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